Warum dein alter Server dich mehr kostet, als du denkst
Ein typischer Server aus 2013 kostet dich über 1.200€ Strom pro Jahr. Eine Cloud-Alternative gibt's ab 144€. Dazu kommt: Das Ausfallrisiko alter Hardware ist real, und Ersatzteile gibt's oft nicht mehr. Zeit für einen Kassensturz.
Viele kleine Betriebe in Freising, Pfaffenhofen und dem Ampertal haben noch Server-Hardware im Büro stehen – oft 8-10 Jahre alt. Oder es läuft ein Desktop-PC rund um die Uhr als Notlösung. Die laufenden Kosten werden dabei meist unterschätzt.
Was dich der alte Server wirklich kostet
Ein HP ProLiant Server (typisches Modell aus 2013-2015) zieht etwa 250-350 Watt. Bei 24/7-Betrieb:
- 300W × 8.760 Stunden = 2.628 kWh/Jahr
- Bei 0,40€/kWh = 1.051€ reine Stromkosten
- Im Sommer kommt die Klimatisierung dazu (Büroraum heizt sich auf)
Ein Desktop-PC als Server verbraucht etwas weniger (150-250W), liegt aber immer noch bei 500-900€ Strom pro Jahr. Plus: Desktop-Hardware ist nicht für Dauerbetrieb ausgelegt. Festplatten verschleißen schneller, Lüfter fallen aus, Netzteile geben nach 2-3 Jahren auf.
Das eigentliche Problem ist aber das Ausfallrisiko. Wenn die Hardware 8+ Jahre alt ist, gibt es oft keine Ersatzteile mehr. Festplatte defekt, drei Tage Stillstand – das kostet schnell mehr als jede Cloud-Lösung im ganzen Jahr.
Zwei realistische Alternativen
Option 1: Software komplett auf SaaS umstellen
Viele Anwendungen brauchen heute keinen Server mehr. Microsoft 365 bringt SharePoint, Exchange und Teams mit. DATEV läuft in der Cloud, genauso wie die meisten CRM- und ERP-Systeme. Für Handwerksbetriebe gibt es Branchenlösungen als Cloud-Software.
Wenn das für deine Software möglich ist: Der Server kann komplett weg. Keine Hardware, keine Wartung, kein Stromverbrauch. Daten sind automatisch gesichert und von überall abrufbar.
Option 2: Server ins Rechenzentrum (Azure/AWS)
Manche Branchensoftware läuft nur auf einem Windows Server. Dann macht eine virtuelle Maschine in einem Rechenzentrum Sinn.
Burstable VMs sind dabei der Trick für kleine Betriebe. Die meisten Server stehen 90% der Zeit idle rum – nur beim Rechnungslauf oder Backup wird Power gebraucht. Burstable VMs geben dir eine CPU-Baseline (z.B. 20% Leistung dauerhaft) und können bei Bedarf kurzzeitig hochskalieren.
Beispiel Azure B2s: 2 vCPUs, 4GB RAM, 20% Baseline.
- Regulär: ca. 30€/Monat
- Mit 3-Jahres-Reservierung: ca. 12€/Monat = 144€/Jahr
Dazu kriegst du automatische Backups, professionelle Security, Notstromversorgung und Brandschutz. Rechenzentren in Deutschland verfügbar (DSGVO-konform). Wenn in Pfaffenhofen oder Freising der Strom ausfällt, läuft dein Server trotzdem.
Kostenvergleich
Alter Server im Büro:
- Strom: 1.000€/Jahr
- Platz, Lärm, Wärme
- Ausfallrisiko hoch
- Ersatzteile oft nicht verfügbar
Cloud-Server (Azure B2s Reserved):
- Kosten: 144€/Jahr
- Automatische Backups inklusive
- Skalierbar bei Bedarf
- Ausfallrisiko minimal
Die Differenz sind über 850€ pro Jahr. Nach drei Jahren hast du über 2.500€ gespart – genug, um die Migration locker zu bezahlen und danach dauerhaft günstiger zu fahren.
Was ich anbiete
Ich schaue mir an, was bei dir läuft und ob eine Umstellung Sinn macht. Keine Pauschalaussagen, sondern konkrete Zahlen für deinen Betrieb:
- Welche Software läuft auf dem Server
- Gibt es SaaS-Alternativen
- Wenn Server nötig: Dimensionierung und Kosten für Cloud-Hosting
- ROI-Rechnung
Die Erstberatung ist kostenlos. Ich komme in Freising, Pfaffenhofen und dem ganzen Ampertal vorbei.
Kontakt: Hier Termin vereinbaren – ich melde mich innerhalb von 24 Stunden.
Über den Autor
Manuel Hilgert ist IT-Administrator und unterstützt kleine Unternehmen in Freising, Pfaffenhofen und dem Ampertal bei Cloud-Migration, IT-Security und Infrastruktur-Modernisierung.
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